Der Frühling ist bereits in Deutschland angekommen, die Temperaturen steigen an. Wer im Sommer in den Urlaub aufbricht, kann dabei auf einen Mietwagen setzen. In der Urlaubsregion können dann ganz entspannt und flexibel die verschiedenen Sehenswürdigkeiten und touristischen Attraktionen angesteuert werden – zum Beispiel in einem luftigen Cabrio. Heute geben wir Ihnen einige wichtige Tipps für die Anmietung eines solchen Fahrzeugs.
1. Die Fahrer des Mietwagens
In der Regel dürfen nur diejenigen Personen hinter das Steuer, die im Mietvertrag als Fahrer eingetragen sind. Allerdings können weitere Personen nachträglich angegeben werden. Häufig wird dafür ein kleines Entgelt erhoben. Diese Regelung existiert aus versicherungstechnischen Gründen. Passiert nämlich ein Unfall mit dem Mietwagen, der durch einen nicht eingetragenen Fahrer verursacht wird, verweigert die Versicherung unter Umständen die Zahlung.
2. Der Tank des Mietwagens
Bei den meisten Autovermietungen wird der Wagen zu Beginn des Mietzeitraums mit einem vollen Tank übergeben. Von daher ist es mittlerweile fast obligatorisch, dass bei der Fahrzeugrückgabe dieser Tank vom aktuellen Mieter wieder aufgefüllt wird. Wird dieses versäumt, erfolgt eine Nachbetankung seitens der Autovermietung. Diese Kosten plus eine Aufwandsgebühr wird dem Mieter dann in Rechnung gestellt.
3. Unfall mit dem Mietwagen
Im Falle des Falles sollte ein wichtiger Punkt immer beachtet werden: Bei einem Diebstahl oder einem Blechschaden ist die Aufnahme des Schadens durch die Polizei erforderlich. Dabei sollte auch ein Unfallbericht ausgehändigt werden, der für die weitere Abwicklung des Schadens nötig ist. Die wichtigen Formulare sind häufig im Handschuhfach des gemieteten Fahrzeugs deponiert. Ebenso muss der Mieter auch einen Bericht ausfüllen, oft in der Autovermietung vor Ort.
4. Die Mallorca-Police und der Mietwagen
Als eine Zusatzoption bei der eigenen Kfz Versicherung schützt die Mallorca-Police im europäischen Ausland vor hohen finanziellen Folgen. Die Deckungssummen im Ausland sind sehr oft weitaus geringer als in Deutschland. Durch diese Police werden diese Summen aufgestockt, so dass diese mindestens den deutschen Standards genügen.
Übrigens: Die Namensherkunft der Mallorca-Police ist durch die Tatsache begründet, dass die Ferieninsel Mallorca ein äußerst beliebtes Reiseziel bei den deutschen Urlaubern ist. Zum Erkunden der Insel kommt in vielen Fällen ein Mietwagen zum Einsatz.

Mit dem Flugzeug im Urlaubsland angekommen, den Mietwagen abgeholt und schnell zum Hotel – jetzt ist Vorsicht geboten. In den meisten ausländischen Staaten gilt im Gegensatz zu Deutschland ein allgemeines Tempolimit. Bei einem Verstoß werden teilweise sehr empfindliche Bußgelder erhoben.
Für deutsche Autofahrer ist sie momentan lediglich eine Empfehlung: die neonfarbene Warnweste. Ihre Mitführung ist aber sinnvoll, da sie bei einem Fahrzeugdefekt oder einem Unfall schon aus einiger Entfernung deutlich zu erkennen ist. Die Aufmerksamkeit bei den anderen Verkehrsteilnehmern wird dadurch erhöht. In verschiedenen europäischen Urlaubsländern ist es bereits vorgeschrieben, diese mitzuführen.